Träume – wozu nützen sie?

18 08 2007

Träume – es ist die Stimme des Unterbewussten, die uns etwas bestimmtes mitteilen möchte und dies über den Kanal unserer mehr oder weniger verschlüsselten Träume tut. Die Eindrücke, Inhalte, Stimmen, Bilder und Empfinungen aus unseren Traumwelten wollen erhört und verstanden werden.

Doch welche Aufgaben hat so ein Traum?

Folgende zwei Zitate sollen die Antwort auf diese Frage einläuten, da sie den Kern aller Aufgaben eines Traums so wunderbar auf den Punkt bringen:

„Es geht nicht nur darum, die Träume der Nacht zu beachten, es geht auch darum, den Lebenstraum zu verwirklichen und ihn Wirklichkeit werden zu lassen. Denn im Traum wohnt unsere Bestimmung.“
(Jeanne Ruland)

„Der Traum ist das älteste Orakel der Menscheit.“
(Plutarch, ein Philosoph im antiken Griechenland)

Die oberste Aufgabe eines Traums ist es also, den Träumenden in seinem Leben bei all seinem Schaffen aktiv zur Seite zu stehen und ihm hilfreiche Hinweise zu geben. Hinweise, die ihm sagen, welche Dinge sich lohnen zu verfolgen, welche Aufgaben ein sinnloses Unterfangen darstellen, welche Konflikte in welchen Beziehungen zu den Mitmenschen und Partnern zu beachten sind, wo es gilt herausfordernde Hürden zu meistern und was zu tun ist, wenn wir von unserem Weg abgekommen sind.

Der Mensch träumt darüber hinaus auch, um Erlebtes zu verarbeiten und Erkenntnisse besser in seine Persönlichkeit integrieren zu können. So manches Alltagsgeschehen haut uns immer mal wieder aus den Latschen und man fühlt sich nicht mehr wirklich im Gleichgewicht mit sich selbst. Hier hat ein Traum die Aufgabe, den Träumenden zurück in die Balance zu überführen und gibt uns Lösungen an die Hand, wie wir bei bestimmten Problemen verfahren können. Ein Traum hilft dem Träumer Altes loszulassen und über sich selbst hinauszuwachsen. Dadurch wächst der Mensch und lernt seine Persönlichkeit zu entfalten.

Zahlreiche Untersuchungen von Traumforschern ergaben über die Jahrzehnte, dass ein Mensch, der seine Träume erinnert und ihnen folgt, wesentlich glücklicher lebt und sein Leben wesentlich bereichernder empfindet, als jemand der seinen Träumen rein gar keine Beachtung schenkt. Das ist erstaunlich nicht wahr?

Vielleicht kennen Sie als Leser dieser Zeilen auch die bekannte Volksweisheit: „Eine Nacht über ein Problem schlafen“ und dann sieht die Welt schon wieder viel freundlicher aus. Denn oftmals erträumt sich der Träumende die Lösung und Hinweise für die Umsetzung noch obendrauf.

Doch es sei hinzugefügt, dass alle Hinweise und Lösungen natürlich nur dann sich wirklcih voll entfalten können, wenn der letzte Schritt ausgeführt wird: das dementsprechende Handeln nach dem Erwachen! ;)

Denn…
„Träume nicht dein Leben…“ sondern „…lebe deinen Traum!“

(Weisheit aus den Welten der Aborigines/Australische Ureinwohner)

Auf gehts! :)

 

traum1

(Quelle: http://www.bepepa.de)


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