Traumarbeit vs. Traumdeutung

27 08 2007


Die Traumdeutung als Möglichkeit, Impulse zur besseren Verständlichkeit der eigenen Traumbotschaften zu erhalten, hat eine jahrtausendalte Tradition. Es gibt kein Naturvolk, kein Eingeborenenstamm weltweit, die handelten, ohne zuvor ihre weise Stimmen befragt zu haben. Sie taten es durch Aufsuchen ihrer Heiler, Medizinmenschen, Weisen und Traumdeuter. Bei vielen Stammesvölkern vereinten sich oft alle genannten in einer Person, die einen angesehenen Ruf genossen.

Doch was ist der Unterschied zwischen Traumdeutung und Traumarbeit?

Die Traumarbeit ist ein gemeinsamer Prozess zwischen Träumer und Traumarbeiter. Dieser Prozess geht über die „reine“ Traumdeutung“ weit hinaus. Es werden nicht nur die wichtigsten Symbole und Inhalte herausgezogen und gedeutet. Der Traumarbeiter macht den Träumenden auf wichtige Inhalte aufmerksam und nähert sich einer möglichen Botschaft – die für den Träumenden und sein aktuellen Leben stimmig erscheint – an. Alle auftauchenden Gefühle und Emotionen werden festgehalten und der Traumarbeiter stellt wichtige Fragen, die dem Träumer helfen, die optimale Botschaft heraus zu kristallisieren. Wer denkt, hier endet die Aufgabe eines Traumarbeiters, der irrt. Denn die Botschaft will noch in das aktuelle Leben des Träumers integriert werden. Denn das handeln im Sinne des Traumes ist mit einer der wichtigsten Schritte. Ohne diese Brücke bleibt der Traum einfach ein Traum und ein jeder dürfte mittlerweile wissen:

Träume sind nur eine andere Sichtweise auf die Realität! :)





Träume – wozu nützen sie?

18 08 2007

Träume – es ist die Stimme des Unterbewussten, die uns etwas bestimmtes mitteilen möchte und dies über den Kanal unserer mehr oder weniger verschlüsselten Träume tut. Die Eindrücke, Inhalte, Stimmen, Bilder und Empfinungen aus unseren Traumwelten wollen erhört und verstanden werden.

Doch welche Aufgaben hat so ein Traum?

Folgende zwei Zitate sollen die Antwort auf diese Frage einläuten, da sie den Kern aller Aufgaben eines Traums so wunderbar auf den Punkt bringen:

„Es geht nicht nur darum, die Träume der Nacht zu beachten, es geht auch darum, den Lebenstraum zu verwirklichen und ihn Wirklichkeit werden zu lassen. Denn im Traum wohnt unsere Bestimmung.“
(Jeanne Ruland)

„Der Traum ist das älteste Orakel der Menscheit.“
(Plutarch, ein Philosoph im antiken Griechenland)

Die oberste Aufgabe eines Traums ist es also, den Träumenden in seinem Leben bei all seinem Schaffen aktiv zur Seite zu stehen und ihm hilfreiche Hinweise zu geben. Hinweise, die ihm sagen, welche Dinge sich lohnen zu verfolgen, welche Aufgaben ein sinnloses Unterfangen darstellen, welche Konflikte in welchen Beziehungen zu den Mitmenschen und Partnern zu beachten sind, wo es gilt herausfordernde Hürden zu meistern und was zu tun ist, wenn wir von unserem Weg abgekommen sind.

Der Mensch träumt darüber hinaus auch, um Erlebtes zu verarbeiten und Erkenntnisse besser in seine Persönlichkeit integrieren zu können. So manches Alltagsgeschehen haut uns immer mal wieder aus den Latschen und man fühlt sich nicht mehr wirklich im Gleichgewicht mit sich selbst. Hier hat ein Traum die Aufgabe, den Träumenden zurück in die Balance zu überführen und gibt uns Lösungen an die Hand, wie wir bei bestimmten Problemen verfahren können. Ein Traum hilft dem Träumer Altes loszulassen und über sich selbst hinauszuwachsen. Dadurch wächst der Mensch und lernt seine Persönlichkeit zu entfalten.

Zahlreiche Untersuchungen von Traumforschern ergaben über die Jahrzehnte, dass ein Mensch, der seine Träume erinnert und ihnen folgt, wesentlich glücklicher lebt und sein Leben wesentlich bereichernder empfindet, als jemand der seinen Träumen rein gar keine Beachtung schenkt. Das ist erstaunlich nicht wahr?

Vielleicht kennen Sie als Leser dieser Zeilen auch die bekannte Volksweisheit: „Eine Nacht über ein Problem schlafen“ und dann sieht die Welt schon wieder viel freundlicher aus. Denn oftmals erträumt sich der Träumende die Lösung und Hinweise für die Umsetzung noch obendrauf.

Doch es sei hinzugefügt, dass alle Hinweise und Lösungen natürlich nur dann sich wirklcih voll entfalten können, wenn der letzte Schritt ausgeführt wird: das dementsprechende Handeln nach dem Erwachen! ;)

Denn…
„Träume nicht dein Leben…“ sondern „…lebe deinen Traum!“

(Weisheit aus den Welten der Aborigines/Australische Ureinwohner)

Auf gehts! :)

 

traum1

(Quelle: http://www.bepepa.de)





Träume erinnern – wie?

15 08 2007

In Träumen stecken jede Menge Informationen über das eigene Leben und anstehende sowie gemachte Erfahrungen. Irgendwie ist wohl den meisten Menschen bekannt, dass sie jede Nacht mehrfach träumen und dass sich ihr träumen sogar während des Tages ereignet. Gerade nächtliche Träume erinnern viele lediglich bruchstückhaft und können eher wenig mit den Traumbildern anfangen. Doch wie können Sie ihre Träume erinnern lernen, um an die wichtigen und helfenden Informationen zu gelangen?

Träume zu erinnern, das lässt sich gewiss selten über Nacht erlernen. Doch können Sie den Prozess dieses Erlernens unterstützen. Denken Sie vor dem unmittelbaren zu Bett gehen an Ihre Träume und äussern Sie die Bitte an Ihr Unterbewusstsein, Ihnen dabei behilflich zu sein, zu träumen und diese zu erinnern. Zusätzlich legen sie sich ein paar weiße Blätter und einen Stift neben Ihr Bett. Wozu? Nun es kommt hin und wieder vor, dass Sie mitten in der Nacht nach einem Traum plötzlich erwachen. Direkt nach solch einem Aufwachen sind die Eindrücke, Bilder, Stimmen, Empfindungen etc. noch unverblasst und lebhaft vor Augen. Wenn Sie sich angewöhnen, stichpunktartig wichtige Symbole, Gefühle und Eindrücke auf dem Papier fest zu halten, so können Sie sich am Morgen Ihren Träumen besser zuwenden. Ebenfalls als sehr hilfreich hat es sich erwiesen, sich nach dem Erwachen am Morgen ein Blatt zu schnappen und alle Gefühle und Empfindungen zu notieren, die Sie gerade in sich wahrnehmen. Lesen Sie sich am Tage die notierten Gefühle wiederholt durch und lassen Sie diese auf sich wirken. Es wird Sie möglicherweise erstaunen, wie schnell zu den nieder geschriebenen Gefühlen einzelne Bilder aus Nachtträumen vor Ihren Augen auftauchen.

Hierbei gilt dasselbe, wie bei den meisten zu erlernenden Dingen im Leben: Je öfter Sie all die beschriebene Dinge praktizieren, desto mehr wird sich durch das Üben der Erfolg einstellen. Allein schon durch das gedankliche Beschäftigen mit den eigenen Träumen, rücken diese Stück für Stück in Ihr Reich des Bewussten. :)





dreams made by heart

28 04 2007

dreams

der begriff des traums taucht überall zwischen den duftenden blumen des lebens auf. mal direkt, mal schleicht er sich zwischen den welten genau dann ins bewusstsein, wenn man ihn gerade mit keiner silbe eines atemzugs erwartet. jeder spricht über träume im laufe seines lebens, doch birgt der begriff ein unerschöpfliches meer an bedeutungen in sich.

genau jetzt sei diesem aspekt raum gegeben, um klar herauszufiltern, was ich selbst als schreiberling dieses blogs unter der begrifflichkeit traum verstehe:

ein traum besteht aus meiner sicht zumeist aus einer abfolge von einzelnen bildsequenzen, zusammengeflochten zu einem stattlichen traumzopf. Diese Bilder – es können in der nacht gewebte traumsituationen oder auch bilderblitze während des tagesverlaufs sein – schickt das unterbewusstsein als impuls um uns zu veranlassen, diese impulse wahrzunehmen und ihnen aufmerksamkeit zu schenken. diese impulsstoffe sind mit viel herzblut vermischt und symbolisieren oft hinweise die uns bei unserer lebensgestaltung helfen und uns auf unserem wege halten sollen. auch anstehende konfliktpotential zeigt sich im bildergeschehen.

die so entstehenden bilder dessen maler wir somit selbst sind verstehen sich als die sprache des unterbewussten, die auch gleichzeitig die sprache ist welche kinder mit vorliebe und noch butterweichen und unverformten können anwenden.

Fazit: träume sind bilder die sich intuitiv den weg in unser bewusstsein zu bahnen suchen, getränkt mit dem blute des herzens und als symbol und hinweissprache des unterbewusstseins als eine oft eher unbewusste instanz des bewusstseins zu verstehen.

(c) by ad 28.04.07 20:13